Kinaesthetics oder eingedeutscht Kinaesthetik heißt übersetzt Bewegungswahrnehmung. Es ist ein praktisches Lehr- und Lernmodell.
Es hilft uns unsere Bewegung zu analysieren und  gesundheitsfördernd zu gestalten.

Kinaesthetics? Wofür?

Hilft dem Betreuenden (Angehörigen, Pflegepersonen, Ärzte,...) Verletzungen durch Überbelastung und frühzeitiges Ermüden aufgrund von ineffizienter Technik zu vermeiden. Der Patient kann durch verbesserte Bewegungsabläufe angeregt werden, an seiner Genesung aktiv mitzuwirken.

6 Konzepte der Kinaesthetics

Durch die 6 Konzepte der Kinaesthetics kann man alle Bewegungen des täglichen Lebens betrachten und optimieren.

Zuerst verbessert der/die Betreuende durch Selbstanalyse sein Körpergefühl, seine/ihre Bewegungswahrnehmung und seine/ihre Bewegungskompetenz; Daraus ergibt sich ein besseres Zusammenspiel zwischen Patient und Betreuenden. Dies ermöglicht eine bewusstere Teilnahme des Patienten am alltäglichen Geschehen.

Kinaesthetics lehrt uns unseren Körper kennenzulernen,
uns wahrzunehmen und unsere Bewegungsmöglichkeiten zu vergrößern und der jeweiligen Lebenssituation anzupassen.
Sie fördert so die Selbstwirksamkeit und die Selbstständigkeit.

Grundlagen der Kinaesthetics

  • Kybernetik - Verhaltenskybernetik (z.B.: K. U. Smith; H.v. Förster)
  • Moderne Biologie (zB.: H. Maturana; F. J. Varela)
  • und die Wissenschaft der Pädagogik
Katharina Ratz 2017,  KONTAKT  |  IMPRESSUM